• Hallo ! Ich bin Frieda !

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    So habe ich euch unsere Frieda vor fast 2 Jahren vorgestellt. Wo ist nur die Zeit geblieben? Am 22.02.2018 brachte uns Leona Witkowski von der Nofe unsere Frieda.

    Um vorneweg zu sagen, wir hatten 3 Katzen zur Auswahl. Leona kannte mich und meinen Mann. Wir hatten uns 2013 im Krankenhaus kennengelernt. Es gab Rudi zur Auswahl und noch eine kleine schüchterne Katze, den Namen weiss ich aber nicht mehr und es gab dann noch Frieda.

    Rudi oder Frieda

    Rudi total lieb, aber der Funken sprang bei uns beiden nicht rüber. Die andere kleine Katze war von Ihren Erlebnissen noch zu sehr krank und eingeschüchtert. Frieda oder Friedchen wir wir sie liebevolle nennen, wuselte gleich um meine Beine und sie sah unserer Miezi etwas ähnlich. Miezi hatten wir fast 2 Jahre. Eine draussen Katze nenne ich es mal. Auf unserem Kompost hatte mein Mann dieses kleine magere Wesen entdeckt. Das ging dann den ganzen Sommer so. Im Herbst hatte ich dann einfach Futter gekauft und es draussen an einem trocknen Platzt hingestellt, denn wir wussten wo Miezi sich bei uns auf dem Grundstück ein Platz zum schlafen gesucht hatte. Mein Mann baute Ihr eine Hütte und sie nahm die auch an. 2 Jahre ging das so. Miezi bekam etwas vertrauen und wir kamen sogar ca 30 cm an Sie ran. Diesen Sicherheitsabstand wollte Sie auch.

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    Eines Tages kam Miezi nicht mehr wieder. Es gab inzwischen feste Uhrzeiten wo Sie zum Fressen kam. Aber Miezi kam nicht mehr. Ebenso 3 weitere Katzen aus der Nachbarschaft waren verschwunden. Gut… den Rest kann man sich denken.

    Fotografieren findet Frieda doof.😂😂😂😂

    Ende Dezember reifte dann so langsam der Gedanke an eine neue Katze. Ende Januar Anfang Februar 2018 fuhr ich nach Leona und da war es dann soweit.

    Frieda war ausgesucht. Ne umgekehrt… Frieda hat sich uns ausgesucht. Bzw. mich. von meinem Mann wusste Sie bis dato ja noch nicht. 🙂

    Nach der erfolgreichen Kastration kam Frieda dann am 22.02.2018 zu uns und ich unterschrieb für dieses kleine Wesen die Adoptionspapiere.

    Ich muss gestehen, es war unsere erste Hauskatze. Als Kind hatte ich immer Wellensittiche und mein Vater Schäferhunde. Daher gingen wir die Sache etwas blauäugig an.

    „Eigentlich“ war Frieda als Haus und draussen Katze gedacht. Leona sagte uns, das wir Frieda ersteinmal an Ihr neues Zuhause gewöhnen sollen, damit Sie weiss, wohin Sie gehört. Das hatten wir dann auch von Februar bis Anfang Mai auch gemacht. Dann durfte Frieda in unseren Garten. Der ja nicht gerade klein ist.

    Oh herje, das war ein Chaos. Frieda die eine neue Welt entdeckte würde ich es heute mal beschreiben. Frieda die einfach so drauf los lief. Sie hörte nicht und lief einfach nur und je mehr ich versuche Sie wieder zurück zu holen um so mehr und weiter lief Frieda weg und auch vom Grundstück. Es ging immer mehr Richtung Straße und ich hatte Panik. Nach zwei Stunden konnte ich nicht mehr und ging gefrustet und mit Angst nach Hause. Mein Mann fragte nur: Wo ist Frieda ? Mit Tränen in den Augen erzählte ich im alles und meinte, wenn es gleich an der Straße knallt…. Da sah ich ihn grinsen und Madame Frieda kam auf den Hof gelaufen. Das war Ihr dann doch wohl nicht so ganz…. Ja, Frieda hat die Angewohnheit, wenn man Sie nicht beachtet, das passt Ihr nicht, dann kommt Sie angelaufen.

    Das ganze machten wir zwei mal mit und auf einmal wurde Frieda krank. Da begann echt ein Drama. Zwei Ärzte am Ort, die es nicht hinbekommen haben, eine Frieda die vor Schmerzen schrie. Ein Urlaub der Kurz bevor stand. Chaos pur kann ich euch nur sagen. Der dritte Arzt sagte nur: Ab in die Tierklinik. Drei Tage Tierklinik und wir konnten Frieda wieder abholen.

    Uns wurde gesagt, das Frieda jetzt spezial Futter nehmen muss. Aber das war uns egal. Hauptsache Frieda ging es gut. Am nächsten Tag stand unser Urlaub an und Frieda kam nach Leona und mein Mann sagte zu Frieda: Frieda ! Du gehst jetzt zur Reha. 🙂

    Nach unserem Urlaub kam Frieda nicht mehr raus. Frieda lernte ein Stück Ihres Zuhauses noch mehr kennen. Sie kam in unsere Wohnung und auf den Balkon und man merkte gleich. Frieda war und ist eine Balkon Katze.

    Eine glückliche und in der Sonne chillende Frieda haben wir.

    Inzwischen habe ich schon viele Katzen bei Leona kennengelernt und musste auch schon viele erleben, die es nicht geschafft haben. Das schmerzt immer wieder und ich kann Menschen nicht verstehen, die einfach ein Tier aussetzten. Ich habe von meinen Eltern gelernt, wenn ich ein Tier habe, dann habe ich die gleiche Verantwortung, als wenn man ein Kind hat.

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    Nofe

    Für die Nofe, die diesen Verein ehrenamtlich leitet und auf Spenden für die Tiere angewiesen ist. Davon wird Futter, Tierarztbesuche etc. bezahlt. Habe ich diese kleinen Dreieckstäschchen en genäht. Diese kleinen Dreieckstäschchen könnt Ihr bei der Nofe erwerben. Entweder zuschicken lassen oder auf einer Veranstaltung dort erwerben. Beim zuschicken denkt bitte aber auch daran, das noch etwas Port gezahlt werden muss. 20 kleine Dreieckstäschchen habe ich genäht und nach meiner Reha geht es weiter.

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    Gern könnt Ihr aber auch hier Spenden. Geldspenden oder Sachspenden.

    Über jede Spende freuen sich Leona und Christa.

    Aber Frieda freut sich auch. Denn nur so hatte Sie eine Chance zu überleben. Da Ihre Vorbesitzer Frieda ausgesetzt hatten. Mein Mann und ich verstehen es immer noch nicht. Da Frieda eine kleine süße, zickige und auch verschmuste Prinzessin ist. Klar versucht Frieda Ihren Kopf durchzusetzen, aber Sie kennt auch Ihre Grenzen und weiss, das Sie nicht alles darf und wenn Sie es übertreibt, dann wird man etwas lauter in der Sitmme und das kann Frieda gar nicht haben. Aber dann weiss Sie, jetzt ist die Grenze erreicht.

    Aus der Blauäugigkeit ist ein tolles Team geworden und wir haben uns gegenseitig erzogen.

    Auch Danke ich Leona für viele Hilfreiche Tipps, ich konnte Sie zu jeder Zeit um Rat fragen und jetzt immer noch und ich Danke auch unserer jetzigen Tierärztin die uns immer Tipps gegeben hat. Die unsere Fragen rund um Frieda ruhig und sachlich beantwortet hat und mit Frieda absolut liebevoll umgeht, so das ein Tierarztbesuch für Frieda (fast) kein Streß mehr ist. Frieda fährt nich so gern Auto. 😂😂😩😩

    Schaut euch doch mal auf der Nofe-Salzkotten Seite um.

    Tschüß bis bald

    eure

    elkeworks.de

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    5 Kommentare

    1. 8. Februar 2020 / 09:13

      guten morgen Elke,

      Hachja eure Frieda-Fellnase ist schon ein sehr hübsches Tier. Auch deine genähten kleinen Dreieckstäschen sind allerliebst.
      Wünsche dir für die Rhea alles gute und komm gesund zurück.

      Herzliche Samstagsgrüße

      Sheena

    2. 8. Februar 2020 / 17:09

      Was für eine schöne Katzengeschichte. Hoffentlich bleibt sie nun gesund und glücklich im Haus. Unsere Katze, die 21 Jahre alt wurde, war eine überzeugte Draußen-Katze. Musste sie mal drinnen bleiben, rächte sie sich ziemlich übel… Ein Rauhbein eben.
      Liebe Grüße
      Andrea

      • 8. Februar 2020 / 18:07

        Hallo Andrea,

        wir haben durch die jetzige Tierärztin herausbekommen, das wenn Frieda Streß hat. Ob Positiv oder Negativ, der PH-Wert durcheinander kommt
        und Sie dann Krämpfe bekommt. Das hatten wir letztes Jahr 3 x, aber zumindest 1 x weniger als 2018. Man sagt ja immer Katzen merken sich
        Dinge immer 2 Jahre. Wir merken, das Frieda angekommen ist. Wer weiss was Sie bei den Vorbesitzern erlebt hat. Ja, wir hätten Ihr das draussen
        ausser den Balkon gern gegönnt. Aber Sie liebt den Balkon. Miezi war ja eine drausen Katze. Ich hoffe auch, das Frieda so ein schönes langes
        Leben hat.

        Liebe Grüße
        Elke

    3. 10. Februar 2020 / 05:05

      Wir haben unsere beiden jüngeren Katzen auch aus dem Tierheim. Die haben sehr sonderbare Fressgewohnheiten, so dass wir den Verdacht nicht loswerden, dass die Tierchen negative Erfahrungen machten mussten. Aber es wird immer besser. Viel Freude mit deiner Frieda. Liebe Grüsse von Regula

      • 10. Februar 2020 / 18:55

        Hallo Regula,

        die Tierärztin hat uns erklärt, da Frieda ausgesetzt wurde, hat Sie natürlich das Bedürfnis immer alles aufzufressen, weil Sie nicht weiss, wann Sie wieder etwas bekommt. Im ersten Jahr war es ganz schlimm. Jetzt hat Sie die Uhrzeiten im Hintern. 🙂 Morgens wenn wir zur Arbeit gehen, dann Nachmittags und abends. Die Uhrzeiten halten wir immer ein. Inzwischen weiss Frieda aber, das es immer etwas gibt. Dennoch merkt man, das fressen und etwas zu bekommen, etwas ganz wichtiges für Sie ist. Wir wissen ja auch nicht, wie Ihre Vorbesitzer Frieda etwas zu fressen gegeben haben. Denn immer wenn Sie den Kühlschrank hört, steht Sie da und wartet, ob Sie etwas bekommt. Ich glaube die Besitzer vor Ihr waren nicht gut. Ich bin froh das wir Frieda haben.

        Liebe Grüße
        Elke

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