Ostsee

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Hallo Grömitz, hast du dich verändert

Hallo Grömitz hast du dich verändert. Was soll sich denn schon an Grömitz verändert haben, mag sich vielleicht einer denken, der Grömitz auch kennt. Och ich würde mal sagen, die Seebrücke ist sehr schön geworden. Die Seebrücke war für mich schon immer ein toller Ort um einfach nur so durch die Gegend zu schauen, Leute begucken 😂 oder einfach mal nur so die Gedanken treiben zu lassen. 

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In meiner Facebookgruppe hatte ich schon die Neuerungen auf der Seebrücke mir ansehen. Aber so richtig vorstellen konnte ich es mir nicht. Auch auf Instagram sah ich die Bilder und ich war begeistert und freute mich schon auf den Urlaub. Obwohl wir im Februar auf Sylt waren, waren wir so richtig Urlaubsreif. Zu viel war in der Zwischenzeit im privaten gewesen, was uns einfach viel Kraft gekostet hatte. Meinem Mann hatte ich die Bilder auf Facebook uns Instagram gezeigt und er war begeistert. Ein paar Tage vor unserem Urlaub, rief er mich in meiner Mittagspause an und meinte. Bist DU Dir sicher, dass das Grömitz war, was Du gesehen hast. Oh, oh, ich merkte schon den Ton. Klar sagte ich, war ja schließlich in der Facebookgruppe. ER: Ich habe das nicht gesehen. Ich so: Wie wo hast was nicht gesehen. Er so: Na das, was Du mir gezeigt hast. Ich so: ähm, und wo hast Du nachgesehen? Er: Auf der Webcam! Um die Spannung rauszunehmen, sagte ich nur, wir lassen uns einfach überraschen. Ja, kam dann zurück und das Thema war für mich abgehackt. Ich merkte nämlich schon. Da ist jemand noch urlaubsreifer, wie er zugeben wollte.

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Um 3.30 Uhr ging es dann Pfingstsamstag los nach Grömitz. Da Pfingsten war und wir schon einmal den Fehler gemacht hatten, zu spät loszufahren und letztendlich den halben Tag im Stau auf der Autobahn zugebracht hatten. Nein Danke! Mit Pausen, kamen wir dann gemütlich um 8 Uhr in Grömitz an und genossen den Urlaubsanfang bei unserer Lieblingsbäckerei. ABER! Vorher! Ging es für mich vom Parkplatz erst einmal zu meiner Seebrücke. Mein Mann der kleinen Lust hatte mitzukommen, packte den Rucksack für den weg zum Bäcker und ich ging flotten Schrittes zur Seebrücke. Ich rannte fast schon. Das Wetter war einfach fantastisch. UND! Was sah ich da, genau die Fotos, die ich in der Facebookgruppe gesehen hatte. Lachend und grinsend kam ich zum Auto zurück und meinte nur zu meinem Mann. Ich habe schon das gesehen, was ich in den Gruppen gesehen habe. Er so: Und wo ist das? Ich hatte es ihm dann kurz erklärt, aber wir wollten erst frühstücken und dann gemütlich zur Seebrücke zurück. Nach dem Frühstück rief ich unseren Wohnungsverwalter an. Ein total lieber Mensch, mit dem wir im Anschluss noch viel Spaß und tolle Gespräche hatten. Er teilte uns mit, wenn die Wohnung gereinigt ist, dann ruft er uns an und wir können in die Wohnung. In der Zwischenzeit haben wir natürlich die Seebrücke ansehen und waren und sind immer noch begeistert. Ich zeige euch einen kleinen Teil der Fotos. Auf YouTube habe ich euch noch ein schönes kleines Video eingestellt. Sieht es mir nach, wenn es nicht perfekt ist. Aber ich übe noch, würde mich aber freuen, wenn Ihr meinen Kanal abonniert und wer Ahnung von Videobearbeitung und Erstellung hat. Der meldet sich bitte, ich möchte dazu ganz viel lernen.

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So gut wie der Urlaub anfing, um so chaosreicher ging er dann weiter. Zum Schluss oder auch schon zwischendurch haben wir nur noch den Kopf geschüttelt und gesagt: Was kommt als Nächstes.
Es fing damit an, dass unsere Reisebettwäsche nass war. Ich war verdutzt beim Auspacken der Tasche und verstand es nicht. Meinem Mann fiel es dann ein: MIST! Die Tasche stand ja schon fertig gepackt unter dem Regal von der Kühltruhe. Tja, die Kühltruhe wurde kurz zuvor abgetaut und es lief Wasser aus und die Tasche hatte das Wasser aufgesogen und war hinterher von außen trocken. Puh, ich sags euch. Die Stank vielleicht. Also was kaufen. Waschmaschinenpulver und wir hatten vorher schon entdeckt, dass es in dem Grömitzcenter (wo wir dieses Mal waren) einen Gemeinschaftsraum für Waschmaschinen gab. ABER! Wir brauchten 50-Cent-Stücke. Also beim Einkaufen haben wir dann gefragt, ob wir das Geld gewechselt bekommen für unser Desaster. Na es klappte, mit einigen hin und her und eigentlich und ausnahmsweise. Ach war mir egal. Wir hatten das Geld für die Waschmaschine und den Trockner zusammen und konnten am Abend unsere Betten und eine saubere und superduftende Bettwäsche beziehen.

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Zwei Tage später. Ich weiß nicht, was es ausgelöst hatte, aber ich habe einfach mal den Frühstückssaft vergossen, und zwar über mich. Mein Mann seine Kleidung bekam auch noch etwas ab. Also alles ab wieder in die Waschmaschine. Den Trockner brauchten wir nicht. Aufgrund des Wäscheständers und dem wirklich jeden Tag besser werdenden Wetters. Mit besser meine ich 😂 Wärmere Temperaturen. War die Wäsche schnell trocken. Nur das die Waschmaschine mit komplett geärgert hatte🙈. Warum? Ich bekam das doofe Ding nicht mehr auf. Warum nicht, fragt mich nicht. In meiner Panik hatte ich dann versucht, den Hausmeister zu erreichen. Die Handynummer war ja an der Haustür angeschlagen. Tja, hat nichts genutzt. Der ging nicht an sein Handy und bis zum heutigen Tag hat er auch nicht zurückgerufen. Na ja, ich hab 7-mal versucht ihn zu erreichen. Stört ihn wohl nicht. Voller Wut hab ich dann einfach die Waschmaschine in Ruhe gelassen und meinte zu meinem Mann, ich lasse es jetzt, irgendwie bekomme ich das dumme Ding nachher auf. Hab ich auch. Fragt bitte nicht wo der Fehler lag.

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Am nächsten Morgen, ich holte gemütlich Brötchen. Schlüssel in die Haustür gesteckt. Ähm, was ist hier los. Das Schloss lässt sich nicht mehr drehen. Hilfe! Wie komme ich nur ins Haus? Ein Mann kam vorbei und meinte lapidar, da müssen sie die andere Tür nehmen und weg war er. Also ging ich zur anderen Seite und wieder das Gleiche. Mein Mann, der mich schon weitem vom Brötchen holen gesehen hatte, wunderte sich schon und ich rief ihn dann an. Dass er bitte runterkommt und mir die Tür aufmacht. Unten angekommen, kam dann ein Pärchen, was mit seinen Hunden Gassi gehen wollte, die klärten uns dann auf. Das manchmal die Schließanlage defekt ist und man dann ganz unten die Tür nehmen soll. Die nahmen das ganz entspannt so hin und wir schauten uns nur so an und schüttelten den Kopf. So ging es den ganzen Urlaub immer weiter. Irgendwas war immer. Aber ging alles gut aus und wir sagten am Ende des Urlaubes. Abenteuerurlaub!

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Hattet Ihr auch schon mal so einen Urlaub? Wir bis jetzt noch nicht. Aber wir hatten durch den Zwischenfall mit unserem Wohnungsschlüssel unsere Nachbarn kennengelernt und einige lustige Abende. Mit Düsseldorfern kann man nicht nur Karneval feiern, sondern auch vor der Tür mit spontanen Getränken und lustigen Gesprächen.

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Ich wünsche euch jetzt ein schönes Wochenende, bis nächste Woche.

Bis bald, liebe Grüße

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Alle Jahre wieder, oder eher doch. Grömitz ! Endlich sind wir wieder da.

Stimmt ! Alle Jahre wieder. Aber dieses mal nicht so ganz. Wir fahren nicht jedes Jahr nach Grömitz. 2019 waren wir nicht da. Da waren wir in Frankreich und Sylt und das letzte mal war es nach meiner Recherche 2018. Da wurde es aber ganz dringend Zeit wieder nach Grömitz zu kommen.  Es ist wie ein kleines nach Hause kommen. Ok, ich gebe es zu, wenn ich an der See bin, dann ist das meistens so. Aber nicht jeder Ort an der See.

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Genuss pur... ohne schnick schnack

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Diesen Blick liebe ich. Morgens wenn alles noch schläft und ich die Brötchen beim Bäcker hole und dann einfach ein Blick in die Ostsee und die Ruhe und Stille genießen und diese Farben. Daran kann ich mich nicht satt sehen. Was seid Ihr? Team See oder Team Berge?

 

Ich bzw. wir mein Mann und ich und das ist auch gut so, sind eindeutig Team See und Frankreich. Wir vermissen unsere Familie und hoffen, das wir nächstes Jahr wieder ganz unbeschwert dort hinreisen dürfen.

 

Welcher Ort ist eurer Lieblingsort an der See oder in den Bergen?

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Ein Steinfoto müsst Ihr aber von mir bekommen. 🙂 Daran führt kein weg vorbei. Ich liebe es vor diesen Dingern zu sitzen, die Vögel zu beobachten und wie die Wellen so daran hochschwappen. Mein Yoga sozusagen. Auf Sylt finde ich es immer interessant, wie die Möven dann an den Algen picken. Hier in Grömitz konnte ich eine Entenmama und Ihre jungen beobachten. Aber aus der Ferne. So nach wie jetzt auf dem Foto bin ich dann doch nicht mit der Kamera heran gegangen um diese nicht zu verschrecken.

Begeistert

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Über die beiden bin ich begeistert, was Grömitz schönes aus den Brücken gemacht hat. Die große und die kleine. Die große leuchtet Abends noch, die kleine auch etwas. Da lohnt sich ein Abendspaziergang auf alle Fälle.

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….und ? Was sagt Ihr zu diesem Ausblick. Ich liebe ihn. Wir hatten Glück. Unsere Bekannten die im Grömitzcenter ihre Ferienwohnung hatten, wohnten im 8ten Stock und hatten diese tolle Aussicht. Ich habe Birgit & Olaf dafür beneidet. Aber bei lustigen Kniffelabenden auf dem Balkon mit einem herlichen Wetter und lauenden Sommerabenden, konnten wir diese Aussicht genießen.

Ausblick auf den Yachthafen

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Der Blick von oben auf den Yachthafen, der muss einfach sein. Leider saßen im Bilderrahmen Leute und die hatten nicht so den netten Eindruck zum Platz machen eines Bildes. Normalerweise stört mich das nicht und ich spreche die Menschen an. Aber ehrlich, ich kann das schon einschätzen. Wenn man doch sieht das man Fotografiert, dann habe ich das sehr oft schon erlebt, dass ich angesprochen wurde und man mir sagte, wir machen mal kurz platz für ein Foto. Aber nein, diese Menschen sahen wirklich nach einer blöden Bemerkung gerüstet aus. Da habe ich es lieber gelassen. Ein Abend vorher hatten uns ein Ehepaar, was dort erst saß gefragt, ob wir 4 gern fotografiert werden möchten. Wir (Birgit, Olaf & Udo) sagten nicht nein. Geht also doch. Aber dieser Ausblick ist doch auch schön.  

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Wir vier hatten viel Spaß am Yachthafen und hatten dann mal so überlegt, welches Boot oder Böötchen uns denn gefallen könnte, womit wir dann über die Meere schiepern könnten. Der Blick in die Portokasse sagte dann. Klein und fein und da niemand von uns einen Bootsführerschein besitzt, hatten wir uns dann spontan für diese kleine Boot vorne entschlossen. Es steht ja daa auch. „Führerschein frei “ 🙂  Träume darf man haben. Lustig war es auf jedenfall.

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Jeder schöne Urlaub geht mal zuende

Jeder schöne Urlaub geht einmal zu ende. Leider! Gern wäre ich noch länger geblieben oder einfach dortbleiben und von dort ausarbeiten. Wäre doch auch eine schöne Lösung, oder?

Für mich auf jeden Fall denkbar. Nein das geht nicht? Doch das geht. Eins hat Corona gezeigt, es geht. Ich kenne einige Frauen, die als Virtuelle Assistentin arbeiten. Warum nicht beides verbinden und dem Menschen geht es gut. Aber auch andere Berufe geben das her. Wir haben aus unserem Heimatort ein Paar getroffen, mit Kind muss man sagen. Die praktizieren es beide. Es funktioniert! Vielleicht wird mein Traum mal Wirklichkeit.

 

Jetzt bekommt Ihr aber Fotos am Abend von der Brücke.  

  

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Tschüss Grömitz!

Schön war es wieder und Du hast mir so gutgetan.

Wir kommen wieder!

Fotostopp

Der Fotostopp am nächsten morgen bei der Abfahrt darf nicht fehlen.

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Das war es dann von mir, bis bald eure

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Reisen | Grömitz…wenn Glück und Leid so nah zusammen sind

//Werbung// Juhuu, eine Woche Urlaub und es ging an unsere geliebte See. Wie Ihr ja wisst, oder inzwischen wisst, fahren wir gern an die Nord oder Ostsee weil uns das Klima so gut tut. Jetzt zu Pfingsten ging es nach Grömitz. Ich glaube wir sind jetzt zum 8 mal in Grömitz… oder waren wir noch öfter schon in Grömitz.

Grömitz

Wir waren wirklich k.o. und den Urlaub hatten wir dringend nötig. Viel Chaos hatten wir noch vor unserem Urlaub. Unsere Frieda wurde krank und irgendwie half alles nichts was der vorherige Tierarzt so an Medikamenten mitgab. Frieda krümmte sich vor schmerzen, also ging ich zu einem anderen Tierarzt, der mich am gleichen Abend noch in die Tierklinik nach Bielefeld verwies. Also fuhren Frieda und ich um 18 Uhr in die Tierklinik. Der Arzt war sehr nett zu Frieda und Frieda hatte vertrauen zu ihm. Leider musste ich Frieda da lassen. Das tat schon weh. Zwei Tagen bangen kamen. Konnten wir in den Urlaub fahren, bzw. an dem Tag an dem wir wollten, oder mussten wir es noch etwas verschieben? Zuhause Chaos pur und dann hatte ich noch keinen Koffer gepackt, nichts gebügelt, die Wohnung…. oh ha….  Sie war eben nicht so wie sonst geputzt. Das kann ich ja so gar nicht leiden. Ich gebe zu, das macht mich auch kribbelig. Am Donnerstag holte mein Mann die Koffer aus dem Keller und ich nahm unsere Urlaubsliste, die ich irgendwann einmal angefertigt hatte. Dort steht alles was wir mitnehmen. Von hmmm ….. der Unterhose bis zur Zahnbürste. So ungefähr zumindest. Tja, und dennoch hatte ich dann die 7/8 Hosen für meinen Mann vergessen. Die werden jetzt auf der Liste nachträglich mit aufgeführt. Bügeln, nein zu Bügeln schaffte ich wirklich div. Sachen nicht mehr. Also nahm ich unser Reisebügeleisen mit in den Urlaub.

Grömitz

Frieda konnte ich dann endlich am Freitag aus der Tierklinik abholen. Kurz zuhause angehalten und alles Sachen für Frieda eingepackt, ging es dann für Frieda zur REHA, wie mein Mann so schön zu Ihr sagte. “ Frieda, Du fährst jetzt zur Reha“ :-). Frieda hatten wir in unserer Woche Urlaub bei der Nofe-Katzenothilfe zur 🙂 „Reha“ gegeben. Von dort hatten wir Frieda auch adoptiert und somit waren wir auch sicher, das es Ihr gut geht.

Frieda war versorgt und ich packte nach Liste in Windeseile zusammen. Mein Mann ist für das Autopacken zuständig und somit ging dann das alles zügig voran. Die Wohnung wurde dann im Eiltempo von uns beiden Urlaubstauglich hergerichtet.

Hätte ich das gewusst ! Was gewusst ? Caro hatte in Ihr Bestellbüchlein, schönes Wetter für uns bestellt. Ich kann euch sagen, diese Bestellung ist mit 1+ durchgeführt worden.

Die Wetter App sagte schon gutes Wetter voraus, das es aber jeden Tag besser werden würde, die Hoffnung hatte ich nach dem ganzen Chaos bei uns aufgegeben. Mein Mann meinte einmal zwischendurch. Eigentlich hätten wir ja nur eine Reisetasche gebraucht. Lachend bejahte ich das. Aber man weiß ja nie und dann nehme ich doch lieber etwas mehr mit und packe gern wieder alles sauber in den Kleiderschrank zurück.

Grömitz-Strandkorb

Eine Woche nur bummeln und nicht nach der Uhr leben. Das nenne ich Urlaub pur. Mein Ritual im Urlaub ist morgens immer das Brötchen holen und dann schon den ersten Strandspaziergang zu unternehmen. Ich gehe dann gern einen Umweg. Aber es ist so schön den ruhigen Strand zu genießen und einfach nur die Seele baumeln zu lassen. Da hätte ich gern mein Yoga morgens gemacht. Mein Mann bereitet dann immer unser Frühstück vor und nach dem Frühstück gehen wir dann immer spazieren.

Grömitz
Grömitz am Morgen

Aber dieser Urlaub war irgendwie wie verhext. Samstagabend in Grömitz…. Elke kam es von meinem Mann. “ Wo sind meine Tabletten?“ Eingepackt in der und der Tasche kam es von mir.  “ Nein da ist nichts“ ????? Nein….   Nein und es waren wirklich nicht die Blutdrucktabletten in der Tasche.  Oh schreck was nun. Eine Woche ohne Tabletten, das ging wirklich nicht. Also wählte ich die 116117 und wurde von einem netten Kollegen weiterverwiesen. Es wurde uns die Klinik in Oldenburg genannt, die noch bis 21 Uhr offen hatte und wir ein Rezept bekommen würden. Ein Apotheke die Notdienst in Grömitz hatte auch. Genau 26 Minuten hatten wir Zeit von der Ferienwohnung nach Oldenburg zu kommen. Jetzt rannten wir nur noch zum Auto, Navi zwischendrin eingestellt und los ging es. Also die Geschwindigkeiten wo ich was fahren durfte, habe ich wirklich ausgereizt. Auf dem kurzen Stück Autobahn was wir hatten, mein Auto gab alles. Laut Navi sollten wir um 20.57 Uhr ankommen. Ich schaffte 20.53 Uhr  ! Wir rannten vom Parkplatz in die Klinik zur Information und die nette Dame gab schnell und präzise Auskunft. Treppe hoch gerannt und schon standen wir am richtigen Ort. Mit einem lachenden Fragezeichen wurden wir begrüßt. Schnell erklärt worum es ging. Nur gut das ich das letzte Rezept von den Tabletten abfotografiert hatte. Das vereinfachte alles. Glücklich standen wir dann um 20:59Uhr mit einem Rezept in der Hand vor der Klinik. Nach Grömitz zur Apotheke sind wir dann wieder „normal“ gefahren und dort bekamen wir alle drei Medikamente. Warum wir die Tabletten vergessen hatten ? Die Dose, die mein Mann immer vorbereitet und in den Urlaub mitnimmt, hatte er in Gedanken wieder in die Medikamentenschublade hineingetan und unser Gedächtnis spielte uns einen Streich. Gedanklich hatten wir alles eingepackt, aber nur gedanklich.

Grömitz

Aber es ging ja noch weiter. Mittwochabend als ich von der Tierklinik wiederkam juckete mein Ohr und ich machte etwas, was man nicht soll. Ich ging mit einem Wattestäbchen in mein linkes Ohr und es machte „Plog“ und mein Ohr war zu. Zum HNO noch zu gehen. Nein, da war keine Zeit mehr zu. Irgendwie hatte ich mich dann die beiden letzten Arbeitstage mit einem nichthörenden Ohr abgefunden. Das war schon ziemlich „Blöd“, sage ich hier mal so salop. Telefonieren gehört zu meinem Vollzeitjob und dann das. Aber irgendwie schaffte ich es. In Grömitz erging es mir so la la. Es machte mich zwar kribbelig, aber bei allen HNO Ärzten die ich dort im Umkreis anrief war kein Termin zu bekommen, auch nicht mit Wartezeit. Ich solle dann und dann anrufen und dann würde mir man sagen, wann ich evtl mit Wartezeit kommen könnte. Also das war mir dann doch zu komisch und ich wollte nach unserem Urlaub zu meinem HNO fahren. Wenn mein Ohr nicht angefangen hätte zu pieksen, dann hätte ich gewartet. Auf drängen meines Mannes gingen wir am Dienstagnachmittag zu einer Allgemeinmedizienerin vor Ort und fragten nach, ob die evtl. auch nachsehen könnte. Ja das kann Frau Doctor. Aber erst morgen früh, da ist freie Sprechstunde von 8-11 Uhr. Damit konnte ich leben. Am Mittwoch machte ich mich dann gemütlich um 7:45 Uhr auf den weg. Um 8:30 Uhr kam ich glücklich hörend aus der Praxis. Was mit meinem Ohr war? Ja, das ist jetzt peinlich. Es hatte sich ein Teil Watte vom Ohrenstab abgelöst und in mein Ohr gesetzt. Nur gut, das ich Öl in mein Ohr getan hatte. Das riet mir die Arzthelferin, falls mein Ohr gespült werden musste. Abends und am Morgen gab ich Öl in mein Ohr und lies sich dieser Wattepropfen gut rausziehen.

Danach ging unser Urlaub ohne weiteren Komplikationen weiter und wir genossen.

Grömitz

Zuhause wieder angekommen wurde es traurig.

Am frühen Abend erfuhren wir das unser Nachbar verstorben war. Mein Mann und ich standen nur da und konnten es nicht fassen. Bis heute können wir es noch nicht richtig begreifen. Wenn ich von unserem einen Balkon auf das Haus schaue, dann ist es komisch zu wissen, das kein Uli mehr kommt und wir gar nicht mehr über die vertauschten Mülleiner witzeln können. Viele Gedanken kreisen.

Trauerrose

Da fängt man wieder an zu überlegen und über verschiedene Dinge nachzudenken. Seit Jahren gestalten wir unseren Garten um, von vielen Sachen die auch viel Arbeit bereiten, konnten wir bis jetzt nicht trennen. Ich schon zur Hälfte, aber mein Mann nicht. Nach einem intensiven Gespräch haben wir nun beschlossen, den Garten so zu gestalten, das wir beide die wir einen Vollzeit und Nebenjob haben, das Beet, wo wir unsere Kartoffel, Möhren, Kohlrabi etc. anpflanzen, das dieses mit Rasen eingesät wird. Ich hatte dann auch schon zur Aufmunterung einen Vorschlag, den mein Mann lachend angekommen hat und gleich ein neues Projekt ins Leben gerufen hat. Ich bekomme an der Stelle einen Pool. Also nicht so einen richtigen. Aber einen der groß genug ist und wir im Winter wieder abbauen können. Eine Ecke für eine Feuerschale wird es dort auch geben. Wir richten uns ein eine kleine Wohlfühloase ein. Aber eine kleine Ecke für meine Kräuter und meine Tomaten bleibt mir, das möchte ich schon behalten.

Ja so liegen Glück und Leid nah beieinander.

Eure

elke.works

 

 


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